Diese Politiker dürfen mich nie wieder belästigen
“Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch
noch zu trinken.” (Erich Kästner)
Sie heißt Marlene. Sie sitzt in einem Rollstuhl. Marlene kann nur ihren Kopf
bewegen. Sie ruft mir fröhlich auf der Gökerstraße in Wilhelmshaven zu: “Hallo!”
Ich sage ebenfalls: “Hallo.” Marlene freut sich.
Ein paar andere Leute dürfen mit einem Gruß von mir nicht mehr rechnen.
Diese Leute sitzen nicht in einem Rollstuhl, sondern im Petitionsausschuss des
Deutschen Bundestages. Das tun sie angeblich, weil sie Bürgerinnen und Bürger
nicht mehr für Untertanen halten. Sie halten sie inzwischen für Idioten…
Die Vorsitzende heißt Kersten. Der Nachname tut nichts zur Sache, die
Parteizugehörigkeit auch nicht. Sie hat mir jetzt erneut mitgeteilt, dass ihr
Ausschuss für mich nicht zuständig sei. Das hat sie schon einmal getan. Im
vorigen Jahr. Geschickt wurde ich zum Rechtsausschuss des Niedersächsischen
Landtages. Dann schickte man mich wieder zurück. Was Kersten nun wieder
versucht?
Ich kenne zu viele anständige und wunderbare Menschen, um weiter meine Zeit
zu verschwenden mit Leuten, die nicht einmal bestreiten, dass mich der Chef der
Staatsanwaltschaft Hannover, Manfred Wendt, belogen hat, und die nicht einmal
behaupten, dass ein fast dreijähriges Ermittlungsverfahren mit Anklageschrift
ohne Beweismittel rechtsstaatlich sei. Die erklären sich einfach für nicht
zuständig. Warum sollte ich dann noch für solche Leute zuständig sein? Auf die
kann ich verzichten…Jede Bitte dieser Leute, sie beim nächsten Mal zu wählen,
würde ich als Belästigung empfinden.
Die Story
in Bildern
Schlampereien - Lügen - Verschleppung "Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen." (Dieter Hildebrandt)
Donnerstag, 30. Mai 2013
Mittwoch, 29. Mai 2013
Angeklagt und verraten
Unschuldig hinter Gittern
Keine Hilfe für Justizopfer
Gesehen im ZDF
2sechs3acht4 berichtet am Freitagabend live
Spannende Sendung aus Haus der Staatsanwälte
Mit dem doch nicht doppelten Wendt
Keine Hilfe für Justizopfer
Gesehen im ZDF
2sechs3acht4 berichtet am Freitagabend live
Spannende Sendung aus Haus der Staatsanwälte
Mit dem doch nicht doppelten Wendt
Sonntag, 5. Mai 2013
Der Uli
...und die Staatsanwaltschaft von München
Morgen gibt Uli Hoeneß vor dem Bayern-Aufsichtsrat seine Steuererklärung ab. Derweil verhandeln "Bild am Sonntag" zufolge seine Anwälte mit der Staatsanwaltschaft von München über einen Relegationsplatz für den FCB-Präsidenten. Denn ins Gefängnis gehen will Hoeneß nicht. Bekommt er den Relegationsplatz, spielt er für den 1. FC Köln, der in die Erste Liga zurückkehren will. Dieser Club hat noch jeden Skandal überstanden.
Zwei "Bild am Sonntag"-Seiten weiter spricht Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble "Klartext". Uli Hoeneß dürfe sich nicht beklagen, sagt er. Außer bei der Opposition. Die habe das Steuerabkommen mit der Schweiz verhindert. Zudem kenne Uli Hoeneß die "Gesetze der Medienwelt". Die treiben den FCB-Präsidenten derzeit in die Schlaflosigkeit. Was Schäuble in Ordnung findet: "Ich empfände es als schwierig, wenn Uli Hoeneß sagen würde: Mir geht es prima, ich schlafe bestens. Denn er hat mehr als großen Mist gebaut. Steuerhinterziehung ist grundsätzlich eine Straftat." So wird aus Uli Hoeneß nie ein Helmut Kohl. Denn von dem "Kanzler der Spendenaffäre" lernen, hieße: Der FCB-Präsident legt sich schleunigst Gedächtnisschwund zu und verschanzt sich für den Rest hinter einem Ehrenwort.
Um Genf sollte Uli Hoeneß allerdings einen großen Bogen machen. Dort ertrinken Ehrenworte allzu leicht in einer Badewanne. Auch deshalb findet das Champion-League-Finale in London statt. Dort ist für Uli Hoeneß und seine Vorstandskollegen nur ein "Super-Gau" möglich. Der wäre: eine Niederlage gegen Borussia Dortmund...
Morgen gibt Uli Hoeneß vor dem Bayern-Aufsichtsrat seine Steuererklärung ab. Derweil verhandeln "Bild am Sonntag" zufolge seine Anwälte mit der Staatsanwaltschaft von München über einen Relegationsplatz für den FCB-Präsidenten. Denn ins Gefängnis gehen will Hoeneß nicht. Bekommt er den Relegationsplatz, spielt er für den 1. FC Köln, der in die Erste Liga zurückkehren will. Dieser Club hat noch jeden Skandal überstanden.
Zwei "Bild am Sonntag"-Seiten weiter spricht Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble "Klartext". Uli Hoeneß dürfe sich nicht beklagen, sagt er. Außer bei der Opposition. Die habe das Steuerabkommen mit der Schweiz verhindert. Zudem kenne Uli Hoeneß die "Gesetze der Medienwelt". Die treiben den FCB-Präsidenten derzeit in die Schlaflosigkeit. Was Schäuble in Ordnung findet: "Ich empfände es als schwierig, wenn Uli Hoeneß sagen würde: Mir geht es prima, ich schlafe bestens. Denn er hat mehr als großen Mist gebaut. Steuerhinterziehung ist grundsätzlich eine Straftat." So wird aus Uli Hoeneß nie ein Helmut Kohl. Denn von dem "Kanzler der Spendenaffäre" lernen, hieße: Der FCB-Präsident legt sich schleunigst Gedächtnisschwund zu und verschanzt sich für den Rest hinter einem Ehrenwort.
Um Genf sollte Uli Hoeneß allerdings einen großen Bogen machen. Dort ertrinken Ehrenworte allzu leicht in einer Badewanne. Auch deshalb findet das Champion-League-Finale in London statt. Dort ist für Uli Hoeneß und seine Vorstandskollegen nur ein "Super-Gau" möglich. Der wäre: eine Niederlage gegen Borussia Dortmund...
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