Posts mit dem Label AOL werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label AOL werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 30. Oktober 2012

Anzeiger für Burgdorf und Lehrte

Verleumdung im Internet

30. Oktober 2012. Mitte September 2004 setzte jemand im Internet einen Link “Kinderschänder Tjaden in Wilhelmshaven” Hier klicken. Meine Anwältin forderte die Staatsanwaltschaft von Hannover am 21. September 2004 auf, sofort aktiv zu werden. Auch das von mir informierte Landeskriminalamt von Niedersachsen schrieb deswegen am 23. September 2004 an die Staatsanwaltschaft. Getan wurde nichts. Die Staatsanwaltschaft von Hannover sei nicht zuständig, hieß es am 28. September 2004 in einer Verfügung.

Verfahren wird verschleppt – dazu noch Lügen

Geschäftsmann schreibt an nicht zuständige Polizei

29. Oktober 2012. Die Ausgabe des “Anzeiger für Burgdorf und Lehrte” vom 7. November 2003 mit dem Bericht von Martin Lauber über eine Wohnungsdurchsuchung in Burgdorf, bei der es angeblich um “Kinderpornos auf Internetseiten” gegangen ist, war noch druckfrisch, als sich Georg F. Tesch, Geschäftsführer der expert EHG GmbH, an die Schreibmaschine setzte und einen Brief an die gar nicht zuständige Burgdorfer Polizei verfasste. Der erste Absatz lautete: “Lieber Herr Bode, die heutige Presse informiert, dass zwei beschlagnahmte Computer im Zusammenhang von Internetverbreitung kinderpornografischer Abbildungen stehen. Burgdorfer Insider können dem Presseartikel leicht entnehmen, daß diese Computer aus dem Besitz des Herrn Heinz-Peter Tjaden stammen könnten.” Einen dieser beiden Computer hätte ich, schrieb Tesch weiter, vor einem Jahr in seinem Geschäft gekauft, er sei noch nicht vollständig bezahlt, womit nun wohl auch nicht mehr zu rechnen sei.

Für den expert-EHG-Geschäftsführer Georg F. Tesch war ich also bereits ein Kinderpornograf mit schlechter Zahlungsmoral. Schlecht war auch das Gespräch von Martin Lauber am 6. November 2003 mit dem ahnungslosen Pressesprecher der Polizeiinspektion Hannover-Land, Ingo Ulbrich, verlaufen. Ingo Ulbrich berichtete am 19. November 2003 in seiner Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft Hannover, der “Anzeiger”-Redakteur habe seinen Anruf mit diesem Hinweis beendet: “Jetzt sei dieses Bild dort auf der Homepage nicht mehr vorhanden.” Das verschwieg Martin Lauber am 7. November 2003 in seinem Bericht…

Weitere Informationen

TjadennIII

TjadennII

Tjadenn

Donnerstag, 30. August 2012

Wendt lernt

Wie hat die Staatsanwaltschaft von Hannover meine berufliche Existenz vernichtet - und wie hätte das verhindert werden können? Alles, was hier unter Annahme steht, entspricht der Wahrheit. Was unter Vorgehensweise steht, hat die Staatsanwaltschaft von Hannover unterlassen.

Ein Grundkursus für die Mitarbeiter von Manfred Wendt

Annahme: Übermittelt wird vom Landeskriminalamt in Düsseldorf eine mail eines Bürgers aus Witten, der mitteilt, er habe beim googeln unter "Attentat auf amerikanischen Präsidenten" eine Internet-Seite mit einer zweifelhaften Datei gefunden.

Vorgehensweise: Wir googeln "Attentat auf amerikanischen Präsidenten". Angezeigt werden uns weit über 500 000 Einträge. Hat der Hinweisgeber diese Einträge alle gelesen? Wir rufen den Hinweisgeber an oder lassen ihn von der örtlichen Polizei befragen.

Annahme: Der Hinweisgeber hat für die Internet-Seite mit der angeblich zweifelhaften Datei eine AOL-Adresse angegeben.

Vorgehensweise: Wir rufen AOL an und erkundigen uns nach Einzelheiten. Dabei erfahren wir, dass Internet-Seiten mit der angegebenen Adresse nicht öffentlich sind und von Suchmaschinen allerhöchstens dann gefunden werden können, wenn Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen.

Annahme: Der Beschuldigte kennt Leute in Witten, ist in dieser Stadt schon einmal oder mehrmals zu Besuch gewesen.

Vorgehensweise: Wir lassen den Beschuldigten von der örtlichen Polizei vernehmen. Der gibt zu Protokoll, dass er vor etwa zehn Jahren mit einer Mutter von zwei Kindern aus Witten zusammen gewesen sei. Die Kinder aus ihrer geschiedenen Ehe hießen mit Nachnamen genauso wie der Hinweisgeber.

Annahme: Wir haben es mit einer zweifelhaften Datei im Internet zu tun, die auf einer nichtöffentlichen Seite von einem Hinweisgeber aus Witten gefunden worden sein soll, der dafür im Zweifelsfalle erst einmal über 500 000 Einträge bei google gelesen haben müsste.

Vorgehensweise: Wir bitten das Landeskriminalamt von Düsseldorf, uns Hinweise nur zu schicken, wenn sie einigermaßen glaubwürdig klingen. Keinesfalls tauchen wir an einem Montag um 7 Uhr morgens bei einem auf mehr als zweifelhafte Weise Beschuldigten auf, wir lassen auch nicht seine Wohnungstür aufhebeln, wir betreten auch nicht sein Schlafzimmer, wir reißen ihn nicht aus dem Schlaf. Wir haben nämlich längst einem Experten die Datei gezeigt, der uns sagt: Diese Datei ist gar nicht zweifelhaft...



Montag, 15. November 2010

Attentat auf amerikanischen Präsidenten

12. November 2010
Vor dem Gesetz sind alle ungleich

Nach der Wohnungsdurchsuchung werden Burgdorfer Redakteure putzmunter, die Beilage der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung/Neue Presse schießt sich auf den CDU-Ratsherrn Paul Rohde ein, Rohde wirft mit Dreck. Im Januar 2004 wird er von einem Anzeiger-Redakteur nach der mail gefragt, die er am 6. November 2003 an einige "Interessierte" verschickt hat. Seine Antwort laut Anzeiger vom 16. Januar 2004: "Das ist belangloser Kram. Ich habe die mail ganz wenigen geschickt, unter anderem an meine Tochter."

Diese Tochter ist in Burgdorf jedoch nicht irgendwer, sondern Geschäftsführerin der Wochenzeitung Neue Woche. Außerdem kann man mails weiterleiten, wie groß der Empfängerkreis ist, kann schon nach wenigen Tagen niemand mehr sagen.

Die Geschichte ins Rollen gebracht hat ein Mann aus Witten, der den gleichen Nachnamen trägt wie der Ex-Mann einer Ex-Freundin von mir. Er schickte am 8. Mai 2003 eine mail an das Landeskriminalamt in Düsseldorf und behauptete, er habe bei der Suche nach "Attentat auf amerikanischen Präsidenten" eine Internet-Seite von mir gefunden, auf der sich eine Datei befinde, die man sich einmal anschauen solle.

Diese Seite war auch nach der Wohnungsdurchsuchung noch im Netz. Warum war sie nicht gelöscht worden? Außerdem hatte sie eine komplizierte AOL-Adresse, die laut AOL-Auskunft per Suchmaschine nicht zu finden war. Für Rohde allerdings war diese Adresse nicht zu kompliziert. Er hatte sie in seiner mail vom 6. November 2003 angegeben und hinzugefügt: "Bei der Vergrößerung erscheint ein pornografisches Bild mit einem Mädchen."

Woher hatte Rohde die Internet-Adresse? Die war nur dem Landeskriminalamt in Düsseldorf, dem Mann aus Witten, der Staatsanwaltschaft Hannover, der Kripo aus Garbsen und dem Amtsgericht Burgdorf, das den Durchsuchungsbefehl ausgestellt hatte, bekannt.

Mit einem Bekannten suchte ich nach der Beschlagnahme meiner Computer fieberhaft nach der Seite, die Suche gestaltete sich schwierig, weil ich schon seit Monaten kein AOL-Kunde mehr war. Schließlich fanden wir ein Foto, das nicht größer war als ein Daumennagel. Ich rief AOL an und bat um Löschung. Die nahm Tage in Anspruch, weil sich das Foto auf einem amerikanischen Server befand.

Bei der Suche nach der Datei hatten wir auch "Attentat auf amerikanischen Präsidenten" eingegeben. google nannte uns mehrere 100 000 Einträge. Da stand für mich fest: So hatte der Mann aus Witten die Seite niemals gefunden.

Die Staatsanwaltschaft Hannover jedoch blieb untätig, sie reagierte auch nicht auf ein Schreiben meiner Anwältin vom 8. Mai 2003, in der sie wieder um Akteneinsicht bat und sich darüber beschwerte, dass sich die Staatsanwaltschaft Hannover mit ihrer Pressearbeit "unverantwortlich" verhalte. Meine Anwältin wusste nichts, Redakteure erfuhren ein wenig mehr.

Wieder rief ich AOL an und führte ein langes Gespräch mit einem Experten. Der erklärte mir, dass es 2003 noch zwei Möglichkeiten gegeben habe, Internetseiten ins Netz zu stellen. Die waren: Seiten, die für alle zugänglich sind, und Seiten, die privater Natur sind und nicht allen zugänglich. Wolle man auf solche privaten Seiten aufmerksam machen, müsse man schon den Link verschicken.

Meine Internet-Seiten jedoch waren jedem zugänglich, ich hatte sie bei AOL eingerichtet, um für meine Bücher und für unsere Kinderfeste zu werben. Die Adresse jedoch, die in Rohdes mail stand, war nicht öffentlich zugänglich. Hatte etwa jemand eine meiner öffentlichen Seiten kopiert, mit einer weiteren Datei versehen und dann als private Seite ins Netz gestellt?

Das sei durchaus möglich, sagte der AOL-Mitarbeiter. Wer das allerdings getan habe, sei nicht mehr herauszufinden.

Da hatten wir sie nun also: Einen Mann aus Witten, der eine Seite auf eine unmögliche Weise findet, Ermittler, denen das gar nicht auffällt und einen CDU-Ratsherrn, der per mail eine öffentlich nicht zugängliche Internet-Adresse verschickt und auf ein pornografisches Foto aufmerksam macht, für das laut Anzeiger vom 16. Januar 2004 gegolten hat: "Nach Recherchen des Anzeigers war die Datei auf der damals noch zugänglichen Homepage nur zu öffnen, wenn sie vorher aus dem Internet heruntergeladen worden war."

Merke: Im Internet ist die Datei so groß wie ein Daumennagel,  niemand kann sie erkennen. Woher hat Rohde also gewusst, was auf dem Foto zu sehen ist? Schlussfolgerung des Anzeigers: "Sollte Rohde nachgewiesen werden, dass er die Datei auch als Anhang seiner mail an einen größeren Personenkreis verschickte, könnte dies sogar mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis fünf Jahren bestraft werden."

Die Staatsanwaltschaft Hannover jedoch stellte das Ermittlungsverfahren gegen Rohde blitzschnell wieder ein. Darauf reagierte der CDU-Ratsherr im Juni 2004 in seinem Monatsmagazin "Burgdorfer Umschau" mit einem Rundumschlag gegen den "heutigen Sozialhilfeempfänger Heinz-Peter Tjaden" und gegen den Anzeiger. Mich dagegen ließ man weiter schmoren, meine Anwältin wartete immer noch auf die Akte.

Seinerzeit wohnte ich bereits wieder in Wilhelmshaven, hatte meine Lebensversicherung aufgelöst, um nicht auf Sozialhilfe angewiesen zu sein, und befand mich als Redakteur in der Gründungsphase einer Wochenzeitung. Ich war also kein "heutiger Sozialhilfeempfänger".

Aber: Wenn Paul Rohde jemanden verleumdet, dann macht er das gründlich...