Ein erfolgreicher Kinderverein aus Burgdorf
27. September 2012. Eine Wochenzeitung aus Burgdorf, die vor 25 Jahren gegründet worden ist, würdigt in ihrer Jubiläumsausgabe auch die Kinderfeste, die der Verein "Hilfe für Kinder in Burgdorf und Umgebung" von 2000 bis 2003 organisiert hat. Ich war Vorsitzender des Vereins, als meine Computer beschlagnahmt wurden, bereiteten wir gerade das achte Kinderfest vor. Da der Burgdorfer CDU-Ratsherr Paul Rohde "an einige Interessierte" eine mail verschickte, in der er über die Wohnungsdurchsuchung berichtete, veröffentlichte der "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" (eine Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und "Neue Presse Hannover") am 7. November 2003 einen Artikel. Mein Name wurde zwar nicht genannt, da der Redakteur aber unsere Kinderfeste erwähnte, war klar, wer gemeint war.
Noch am gleichen Tage rief Leo Reinke (CDU), damals Stadtdirektor von Burgdorf, meinen Stellvertreter im Verein an. Reinke wusste nicht, dass ich im gleichen Zimmer saß, weil wir mit Festvorbereitungen beschäftigt waren. Mein Stellvertreter ließ mich mithören. Leo Reinke sagte: "Ich will Herrn Tjaden im Haus der Jugend weder beim Aufbau noch während des Festes oder danach sehen." Das Haus der Jugend ist in Burgdorf eine städtische Einrichtung.
Das Hausverbot durchsetzen musste Leo Reinke allerdings nicht. Die Hälfte der Einrichtungen, die sich am achten Kinderfest beteiligen wollte, sprang ab - das Fest platzte. Da die Staatsanwaltschaft Hannover das Ermittlungsverfahren verschleppte, wir auch nach einem halben Jahr immer noch nichts wussten, liquidierten wir den Verein nach sieben Festen mit einem Reinerlös von 12 500 Euro, der Einrichtungen aus Burgdorf zugute kam. Dazu sagte Alfred Baxmann (SPD) als Bürgermeister und Schirmherr der Kinderfeste: "Die Stadt ist ärmer geworden."
Vorher hatte Rohde bereits erfahren, dass ich einen Job bei einem Gewerkschaftsverein in Aussicht hatte. Also rief er eine Gewerkschaftsvertreterin an - ich bekam den Job nicht...
22. Februr 2016. Ein paar wenige Fotos von unseren Kinderfesten in Burgdorf
Schlampereien - Lügen - Verschleppung "Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen." (Dieter Hildebrandt)
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Montag, 22. Februar 2016
Montag, 15. November 2010
Faires-Unfaires
13. November 2010
Stadtdirektor erteilt Hausverbot
Der Anzeiger für Burgdorf hatte also groß über die Wohnungsdurchsuchung berichtet - und wir bereiteten das achte Kinderfest vor, das wir am 23. November 2003 im städtischen Haus der Jugend feiern wollten. Kein Vereinsmitglied hielt den Vorwurf der Staatsanwaltschaft Hannover für zutreffend. Alle standen auf meiner Seite als Vorsitzender des Vereins.
Auch am 7. November 2003 saß ich mit dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden zusammen, als bei ihm das Telefon klingelte. Am Apparat war der damalige Burgdorfer Stadtdirektor Leo Reinke, der nicht ahnte, dass ich anwesend war. Ich verhielt mich mucksmäuschenstill, während Reinke die telefonische Anweisung gab: "Ich will den Tjaden weder beim Auf- noch beim Abbau im Haus der Jugend sehen."
Auch über dieses Hausverbot berichtete der Anzeiger. Ein SPD-Ratsherr stufte dieses Hausverbot in einem Leserbrief als Vorverurteilung ein. Leo Reinke ist heute Anwalt in Burgdorf.
Nach diesem Anruf ließ ich mein Amt ruhen, um das Kinderfest nicht zu gefährden. Trotzdem fand es nicht statt, weil Teilnehmer absprangen. Ein halbes Jahr später wurde der Verein aufgelöst.
Aus der Sache heraus hielten sich der Marktspiegel, der in Burgdorf mittwochs und samstags erscheint, und Bild Hannover. Ein Bild-Redakteur begründete seine Zurückhaltung so: "Was ich auch schreibe, es wird gegen dich verwendet. Wenn du aber verurteilt wirst, nagele ich dich fest."
Stadtdirektor erteilt Hausverbot
Der Anzeiger für Burgdorf hatte also groß über die Wohnungsdurchsuchung berichtet - und wir bereiteten das achte Kinderfest vor, das wir am 23. November 2003 im städtischen Haus der Jugend feiern wollten. Kein Vereinsmitglied hielt den Vorwurf der Staatsanwaltschaft Hannover für zutreffend. Alle standen auf meiner Seite als Vorsitzender des Vereins.
Auch am 7. November 2003 saß ich mit dem stellvertretenden Vereinsvorsitzenden zusammen, als bei ihm das Telefon klingelte. Am Apparat war der damalige Burgdorfer Stadtdirektor Leo Reinke, der nicht ahnte, dass ich anwesend war. Ich verhielt mich mucksmäuschenstill, während Reinke die telefonische Anweisung gab: "Ich will den Tjaden weder beim Auf- noch beim Abbau im Haus der Jugend sehen."
Auch über dieses Hausverbot berichtete der Anzeiger. Ein SPD-Ratsherr stufte dieses Hausverbot in einem Leserbrief als Vorverurteilung ein. Leo Reinke ist heute Anwalt in Burgdorf.
Nach diesem Anruf ließ ich mein Amt ruhen, um das Kinderfest nicht zu gefährden. Trotzdem fand es nicht statt, weil Teilnehmer absprangen. Ein halbes Jahr später wurde der Verein aufgelöst.
Aus der Sache heraus hielten sich der Marktspiegel, der in Burgdorf mittwochs und samstags erscheint, und Bild Hannover. Ein Bild-Redakteur begründete seine Zurückhaltung so: "Was ich auch schreibe, es wird gegen dich verwendet. Wenn du aber verurteilt wirst, nagele ich dich fest."
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