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Donnerstag, 30. Mai 2013

Kein Gruß mehr

Diese Politiker dürfen mich nie wieder belästigen

“Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.” (Erich Kästner)

Sie heißt Marlene. Sie sitzt in einem Rollstuhl. Marlene kann nur ihren Kopf bewegen. Sie ruft mir fröhlich auf der Gökerstraße in Wilhelmshaven zu: “Hallo!” Ich sage ebenfalls: “Hallo.” Marlene freut sich.

Ein paar andere Leute dürfen mit einem Gruß von mir  nicht mehr rechnen. Diese Leute sitzen nicht in einem Rollstuhl, sondern im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Das tun sie angeblich, weil sie Bürgerinnen und Bürger nicht mehr für Untertanen halten. Sie halten sie inzwischen für Idioten…

Die Vorsitzende heißt Kersten. Der Nachname tut nichts zur Sache, die Parteizugehörigkeit auch nicht. Sie hat mir jetzt erneut mitgeteilt, dass ihr Ausschuss für mich nicht zuständig sei. Das hat sie schon einmal getan. Im vorigen Jahr. Geschickt wurde ich zum Rechtsausschuss des Niedersächsischen Landtages. Dann schickte man mich wieder zurück. Was Kersten nun wieder versucht?

Ich kenne zu viele anständige und wunderbare Menschen, um weiter meine Zeit zu verschwenden mit Leuten, die nicht einmal bestreiten, dass mich der Chef der Staatsanwaltschaft Hannover, Manfred Wendt, belogen hat, und die nicht einmal behaupten, dass ein fast dreijähriges Ermittlungsverfahren mit Anklageschrift ohne Beweismittel rechtsstaatlich sei. Die erklären sich einfach für nicht zuständig. Warum sollte ich dann noch für solche Leute zuständig sein? Auf die kann ich verzichten…Jede Bitte dieser Leute, sie beim nächsten Mal zu wählen, würde ich als Belästigung empfinden.

Die Story in Bildern

Dienstag, 11. September 2012

Salbe für Ausschuss

Petitionsausschuss bekommt dieses Päckchen.
Foto: Heinz-Peter Tjaden



















"Pflegende Therapiebegleitung" für Kersten Steinke

Da der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages auf meinen Vorschlag vom 27. Februar 2012 nicht reagiert hat, bekommt die Ausschussvorsitzende Kersten Steinke heute ein Päckchen von mir. Den Ausschuss bat ich damals um Zusendung eines Brummkreisels, weil nach meiner Erfahrung eine Eingabe nach Berlin schicken so sinnlos ist wie auszukreiseln, ob man jemals angehört wird oder nicht.

In meinem Fall haben der niedersächsische Landtag und der Bundestag die Zuständigkeit für meinen Fall jeweils dem anderen Parlament zugeschoben. Salbe könnte dagegen helfen. Die Heilstoffe stammen aus dem Bad Wurzacher Moor. More kann niemand für eine "pflegende Therapiebegleitung" (so die Herstellerangabe) tun. Hat Kersten Steinke erst diese Salbe im Nacken, sitze ich ihr auch nicht mehr im selben.

Haltbar ist diese Salbe bis 2014. So lange hätten mich sicherlich Land- und Bundestag noch hin- und hergescheucht, wenn ich geglaubt hätte, dass irgendwann doch noch ein Ausschuss der Staatsanwaltschaft von Hannover im Nacken sitzt, bis die endlich erklärt, warum in Deutschland jemand von ihr ohne ein einziges Beweismittel angeklagt werden kann - und zwar nach zweieinhalb Jahren Untätigkeit. In der Zeit habe ich drei Jobs verloren. Dagegen hilft allerdings keine Salbe...

Ob sich Kersten Steinke für mein Päckchen endlich mit einem Brummkreisel revanchiert, bleibt abzuwarten. Eine Einreibung hat sich dieser Ausschuss aber auf jeden Fall verdient...