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Montag, 6. März 2017

Weil der nichts weiß

Ein e-book
Staatsanwaltschaft lügt
Geschichte eines Skandals
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Ministerinnen lesen nicht

Die niedersächsische Justizministerin hat vor langer Zeit ein Exemplar bekommen. 

Bürgerpost beantwortet man nicht

3. Juli 2014. Inzwischen habe ich die Niedersächsische Staatskanzlei darüber informiert, dass niedersächsische Ministerien auf Bürgerpost gar nicht mehr reagieren. Mehr als die folgende Antwort werde ich auch aus der Staatskanzlei kaum bekommen:

Vielen Dank



Wir haben Ihre Anfrage erhalten und werden diese schnellstmöglich bearbeiten. (3. Juli 2014, 11.55 Uhr)

12. Februar 2016. Wie von mir erwartet: Weder das Justizministerium noch die Staatskanzlei haben reagiert. Weitere Infos Hier klicken

Die Ministerin zum Schreiben bringen - ein Facebook-Event Hier klicken


Darauf einen Winterkorn

6. März 2017. Ministerpräsident Stephan Weil behauptet inzwischen, er habe von dem VW-Skandal erst aus den Medien erfahren. Anschließend sei er davon ausgegangen, dass der VW-Vorstand mit ihm Kontakt aufnehmen werde. Wie das Aufsichtsratsmitglieder eines Großkonzerns eben so machen: Einen Winterkorn trinken und abwarten! Und bis dahin von nichts wissen...

Ein solcher Ministerpräsident hat natürlich auch eine Staatskanzlei, die meine Anfrage vom 3. Juli 2014 erst beantworten würde, wenn Weil aus den Medien erfahren würde, dass ich sie gestellt habe. Oder auch nicht...

Einzigartige Aktion
Bürger bedanken sich bei Stephan
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Montag, 22. Februar 2016

Kaputt gemacht

Ein erfolgreicher Kinderverein aus Burgdorf

27. September 2012. Eine Wochenzeitung aus Burgdorf, die vor 25 Jahren gegründet worden ist, würdigt in ihrer Jubiläumsausgabe auch die Kinderfeste, die der Verein "Hilfe für Kinder in Burgdorf und Umgebung" von 2000 bis 2003 organisiert hat. Ich war Vorsitzender des Vereins, als meine Computer beschlagnahmt wurden, bereiteten wir gerade das achte Kinderfest vor. Da der Burgdorfer CDU-Ratsherr Paul Rohde "an einige Interessierte" eine mail verschickte, in der er über die Wohnungsdurchsuchung berichtete, veröffentlichte der "Anzeiger für Burgdorf und Lehrte" (eine Beilage von "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und "Neue Presse Hannover") am 7. November 2003 einen Artikel. Mein Name wurde zwar nicht genannt, da der Redakteur aber unsere Kinderfeste erwähnte, war klar, wer gemeint war.

Noch am gleichen Tage rief Leo Reinke (CDU), damals Stadtdirektor von Burgdorf, meinen Stellvertreter im Verein an. Reinke wusste nicht, dass ich im gleichen Zimmer saß, weil wir mit Festvorbereitungen beschäftigt waren. Mein Stellvertreter ließ mich mithören. Leo Reinke sagte: "Ich will Herrn Tjaden im Haus der Jugend weder beim Aufbau noch während des Festes oder danach sehen." Das Haus der Jugend ist in Burgdorf eine städtische Einrichtung.

Das Hausverbot durchsetzen musste Leo Reinke allerdings nicht. Die Hälfte der Einrichtungen, die sich am achten Kinderfest beteiligen wollte, sprang ab - das Fest platzte. Da die Staatsanwaltschaft Hannover das Ermittlungsverfahren verschleppte, wir auch nach einem halben Jahr immer noch nichts wussten, liquidierten wir den Verein nach sieben Festen mit einem Reinerlös von 12 500 Euro, der Einrichtungen aus Burgdorf zugute kam. Dazu sagte Alfred Baxmann (SPD) als Bürgermeister und Schirmherr der Kinderfeste: "Die Stadt ist ärmer geworden."

Vorher hatte Rohde bereits erfahren, dass ich einen Job bei einem Gewerkschaftsverein in Aussicht hatte. Also rief er eine Gewerkschaftsvertreterin an - ich bekam den Job nicht...

22. Februr 2016. Ein paar wenige Fotos von unseren Kinderfesten in Burgdorf

Dienstag, 30. Oktober 2012

Anzeiger für Burgdorf und Lehrte

Verleumdung im Internet

30. Oktober 2012. Mitte September 2004 setzte jemand im Internet einen Link “Kinderschänder Tjaden in Wilhelmshaven” Hier klicken. Meine Anwältin forderte die Staatsanwaltschaft von Hannover am 21. September 2004 auf, sofort aktiv zu werden. Auch das von mir informierte Landeskriminalamt von Niedersachsen schrieb deswegen am 23. September 2004 an die Staatsanwaltschaft. Getan wurde nichts. Die Staatsanwaltschaft von Hannover sei nicht zuständig, hieß es am 28. September 2004 in einer Verfügung.

Verfahren wird verschleppt – dazu noch Lügen

Geschäftsmann schreibt an nicht zuständige Polizei

29. Oktober 2012. Die Ausgabe des “Anzeiger für Burgdorf und Lehrte” vom 7. November 2003 mit dem Bericht von Martin Lauber über eine Wohnungsdurchsuchung in Burgdorf, bei der es angeblich um “Kinderpornos auf Internetseiten” gegangen ist, war noch druckfrisch, als sich Georg F. Tesch, Geschäftsführer der expert EHG GmbH, an die Schreibmaschine setzte und einen Brief an die gar nicht zuständige Burgdorfer Polizei verfasste. Der erste Absatz lautete: “Lieber Herr Bode, die heutige Presse informiert, dass zwei beschlagnahmte Computer im Zusammenhang von Internetverbreitung kinderpornografischer Abbildungen stehen. Burgdorfer Insider können dem Presseartikel leicht entnehmen, daß diese Computer aus dem Besitz des Herrn Heinz-Peter Tjaden stammen könnten.” Einen dieser beiden Computer hätte ich, schrieb Tesch weiter, vor einem Jahr in seinem Geschäft gekauft, er sei noch nicht vollständig bezahlt, womit nun wohl auch nicht mehr zu rechnen sei.

Für den expert-EHG-Geschäftsführer Georg F. Tesch war ich also bereits ein Kinderpornograf mit schlechter Zahlungsmoral. Schlecht war auch das Gespräch von Martin Lauber am 6. November 2003 mit dem ahnungslosen Pressesprecher der Polizeiinspektion Hannover-Land, Ingo Ulbrich, verlaufen. Ingo Ulbrich berichtete am 19. November 2003 in seiner Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft Hannover, der “Anzeiger”-Redakteur habe seinen Anruf mit diesem Hinweis beendet: “Jetzt sei dieses Bild dort auf der Homepage nicht mehr vorhanden.” Das verschwieg Martin Lauber am 7. November 2003 in seinem Bericht…

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